Freitag, 5. Oktober 2018
Mittwoch, 3. Oktober 2018
komm näher, God, through whom the universe, even taking in its sinister side, is
perfect, drü Bätzeli, anstrengend wäre es, wenn man da herumstehen
und glotzen würde und diskutieren wollte, I hear the
click-clack of your feet on the stairs, jetzt ist eine Seite vollgeschrieben, wir drehen sie um, was ein
banales dummes Geräusch verursacht, das uns im Zug, im Museum oder in einem
Café zu einem komischen Vogel machen könnte, immer kommt uns dabei der senile alte
Herr in den Sinn, der beim Abendessen der Verbandsmenschen mit seinem
Stenographenblöcklein herumging und dieses emsig mit vermutlich herrlichen Kürzeln
vollschrieb, wie wenn das Geschwätz von allergrössten Interesse gewesen wäre,
ach nein,
Politik
kann nämlich auch anstrengend sein, es kann da Parteiversammlungen geben und
Demonstrationen und Anträge und Unruhestifter, äusserst mühsame Diskussionen in
rauchigen Hinterzimmern, geboren am 3. Mai 1748
in Fréjus, dazu das Grammophon mit
der Lincolnkantate eines Bravgesinnten, in der es sich wesentlich um
Eisenbahnstationen handelt, nebst pflichtgemäss bestaunter Folklore aus
Oklahoma und ein paar Jazzplatten, bei denen man sich zugleich kollektiv, kühn
und behaglich fühlt, drü Bätzeli, o liebe mich fort, verken nie das treuste Herz deines Geliebten,
Mittwoch, 5. September 2018
Lanzen, um 9.30 Uhr sind wir heil wieder zurück in der Lodge, gerettet, es gibt
Frühstück im Restaurant, ein Buffet mit Käse, Wurst, Tee, allerlei Gebäck, dann
nochmals kurz in den Bungalow, jetzt ohne Begleitung, nochmals drei
Viertelstunden Ruhe und sogar ein paar Minuten Schlaf, I know you're no
scare-eyed honey, God, from whom things most widely at variance
with You effect no dissonance, since worser things are included in one plan
with better, was wär’ auch unterm Mond, warum sollen wir die Unkeuschheit mit allem Ernste meiden, viaţă-n
libertate ori moarte,
Dienstag, 28. August 2018
wir lesen wieder Gandhi,
der uns anfänglich tief beeindruckt hat, jetzt aber je länger je mehr als
Spinner erscheint, in der Lounge dann kurzes Frühstück, wieder einmal nach
langer Zeit Gipfeli und Butter, wir haben umgestellt, in den gierigen
Ferienmodus, in welchem alles erlaubt ist, dann pünktlich Abflug nach München,
kurzer Flug, dort haben wir nicht viel Zeit zum Umsteigen, es reicht aber
problemlos, wir marschieren zum Gate H26, um 9.10 Uhr Boarding, um 9.30 Uhr
Abflug, Adolf Wölfli, alle Kunst ist hier seltsam hässlich und primitiv,
auch aller Design, alle Architektur, Gott der schönen Strassen, Gott der guten
Restaurants, rette uns, Engel der interessanten Musik, rette uns,
Die Sterbende, God, who art loved, wittingly or unwittingly, by
everything that is capable of loving, durs Wasser und durs Füür, Deine
Liebe macht mich zum glücklichsten und zum unglücklichsten zugleich, in meinen
Jahren jezt bedürfte ich einiger Einförmigkeit Gleichheit des Lebens, kann
diese bey unserm Verhältnisse bestehn, Figlio del Dio vivente, hey, du
kleine Tittenmaus, kommst du heut zu mir nach Haus, Wohl mehr der Rede werth
als die Liebe, je weiter das Verlangen fortschreitet, desto weiter entfernt
sich der wirkliche Besitz, so dass man, wenn das Glück oder wenigstens die
Abwesenheit von Leid gefunden werden kann, nicht die Befriedigung, sondern die
fortschreitende Minderung, das endliche Erlöschen des Verlangens suchen soll,
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